BSV-Vorstandschaft und Oberschützenmeister trafen sich

EDV ist notwendig - und heißt nicht „Ende der Vernunft“

BSV Vorstandschaft zum 3. OSM-Gespräch am 22.02.2018v.l.: LSchrF Reinhard Zahn, Pol.HK Uwe Ludwig, LSchM Lothar BoosLSM Roland Wittmer, 1. stellv. LSM Bruno Winkler, LSpL Jürgen Dörtzbach,LSchL Hans-Josef Lakatos, 2. stellv. LSM Manfred Riehl

Der BSV-Landesvorstand hatte geladen und die Schützengilde 1954 Heidelberg, deren Schützenhaus sich im Handschuhsheimer Feld befindet, fungierte als Gastgeber. Die Zufahrt über Heidelberg war ja ganz OK, aber alle von der Autobahn A5 kommenden wurden auf den letzten 300 Metern einer harten Zufahrtsprobe ausgesetzt. Eine Schrankensperre verhinderte die angenehme Durchreise.

Der Landesschützenmeister Roland Wittmer konnte 32, dies entspricht 55%, OSM’s bzw. Vereinsvertreter, geladen waren 59, herzlich begrüßen. LSM Wittmer stellte die einzelnen BSV-VS-Mitglieder und ihre Referatsvorhaben vor, ebenso den Polizei HK Uwe Ludwig. Landesschatzmeister Lothar Boos mahnte, dass die Stammdaten der Vereine einer besonderen Pflege bedürfen, welches nicht immer zu 100% geschieht. Über seine Allgemeinschelte zum Umgang mit der Geschäftsstelle kann man durchaus geteilter Meinung sein. LSchL Hans-Josef Lakatos stellte u.a. die Mitgliederverluste der einzelnen Kreise und deren Erholung per Grafik in den Jahren 2013-2016 an einer Projektionswand dem Publikum vor. Das Wort „Erholung“ könnte aber besser „Das Verlassen der Talsohle“ betitelt werden. Ebenso erwähnte er den sehr starken Aufwind beim Alters-und Seniorenschießen. Sorgenkind ist das Landeskönigsschießen. Auch nannte Lakatos noch einige Termine, z.B. Landeskönigsball am 17.11.18 und am 25. Mai 2019 den Landesschützentag in Ketsch. HK Uwe Ludwig erläuterte, dass ein Tresor bis 800 Kg Gewicht auf jeden Fall an der Wand von innen verschraubt werden soll. Der Hauptkommissar empfiehlt, dass für einen Tresor eine Zahlenkombination bzw. eine Digitalsicherung besser wäre als eine Schlüsselverriegelung. Ferner empfahl er, dass z.B. eine Zahlenkombi nirgends im Haus oder der Wohnung schriftlich hinterlegt werden sollte, sondern bei einer Polizeibehörde. Der LSM Roland Wittmer führte aus, dass die OSM’s, SM’s oder auch Sportleiter zumindest eine moralische Verpflichtung hätten, bei den Witwen oder vielleicht weiteren verwandtschaftlichen Hinterbliebenen sich um vorhandene Waffen von verstorbenen zu erkundigen. Der LSM erwarte auch, dass die Vereinsvertreter nachhaltige Hilfestellung zum Waffenumgang anbieten, dies wäre auch eine Pflicht gegenüber einem ehemaligen Schützenkameraden. Ferner stellte Roland Wittmer fest, dass bei anlassunabhängigen (8%) bzw. anlassbezogenen Waffenüberprüfungen (44%) Beanstandungen einfach zu hoch sind.

Der 2. stellv. LSM Manfred Riehl sprach beklagend, fast händeringend, die augenblickliche Situation bei Mannschaftsbildungen der Disziplinen LG und Lupi. In den Schützenkreisen 1 – 10, mit Ausnahme von SK 7, wird es nicht möglich sein eine funktionierende Ligamannschaft zur Relegation und evtl. Teilnahme in der Landesliga zu stellen. LSpoL Jürgen Dörtzbach referierte über Veränderungen bei div. Disziplinen, so u.a. der Sicherheitsschnur bei Luftdruckwaffen. Auch stellte er klar heraus, dass bei allen anderen Pistolen der sog. Stöpsel genügt. Ein weiteres Thema von ihm war die Beschaffenheit der Schutzbrille, insbesondere bei der Vorderlader Disziplin. Der letzte Part „Bearbeitung von Waffenanträgen“ oblag dem 1. stellv. LSM Bruno Winkler. Hier führte Winkler aus, dass über 50% der Waffenanträge Mängel aufweisen, z.B. fehlen Nachweise, Unterschriften, allgemeine Daten u.ä.m.. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass der OSM oder seine Vertretung verpflichtet ist die Waffenanträge zu prüfen, so Bruno Winkler. Im Anschluss bekundete ein OSM vom SK Schwetzingen juristische Mängel bei den Anträgen. Es folgte Aussage und Gegenrede. Nach einigen Wortmeldungen und Kurzdiskussionen schloss der LSM die Versammlung und wünschte eine gute Heimfahrt.

Bericht + Bilder: HWB.

Blick zu den Vereinsvertretern

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